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Dachfenster

Mehr Licht für Ihr Dach!  - Dachfenster

Den Umbau richtig planen, mit Brauchli AG Luzern

Für die neuen Dachfenster braucht es vor allem eine sorgsame Planung. Die Raumfunktion bestimmt, wie viel Platz für die Fenster und ihre Flügel vorhanden sein wird. Die Himmelsrichtung bzw. die Lage des Gebäudes verlangen ebenfalls ihre Berücksichtigung. Das angenehmste und hellste Licht, das Tageslicht, kommt hauptsächlich aus dem Süden. Bei einer grossen Fensterfläche empfiehlt sich ein angemessener Sonnenschutz, um einer zu hohen Hitzeentwicklung und einer zu starken Ausleuchtung des Raumes entgegenzuwirken. Die Qualität des Glases bezüglich ihrer Lichtdurchlässigkeit, ist ebenfalls von grosser Bedeutung.

Auch Fenster der Ost- und Westseite lassen genug natürliches Tageslicht in Ihre Räume. Für diese Einbaulage eignen sich beispielsweise bodentiefe Fenster, zusätzlich können Sie im Rahmen der Modernisierung eine vorhandene Brüstung absenken lassen. So vergrössert sich der Lichteinlass, und Sie bekommen eine schönere Aussicht, etwa in den Garten. Auf der Nordseite kommt es nur zu wenig Lichteinfall, weshalb sich grössere Fenster dort nur aus ästhetischen Gründen lohnen, nicht aber für mehr Lichtgewinnung in Ihrem neu ausgebauten Dachboden.

Die Wahl des Materials für den Rahmen (Kunststoff, Holz, Aluminium oder die entsprechenden Kombinationen) von den besonderen Anforderungen der Sanierung abhängig. Unser Schreinerbetrieb Brauchli AG Luzern verfügt über eine langjährige Erfahrung in allen Fragen, die mit der Planung und dem Einbau von Dachfenstern zusammenhängen.

Der nachträgliche Einbau eines Dachfensters

Um ein neues Dachfenster einzusetzen, sind umfangreiche Vorarbeiten erforderlich. Die Dachziegel, Dämmmaterial sowie die Innenverkleidung müssen entfernen werden und die Konstruktion muss stabilisiert werden. Nach diesen sorgfältig durchgeführten Vorarbeiten können unsere Mitarbeiter Ihre neuen Dachfenster einbauen.

Zwei Varianten sind möglich, die sich im Aufwand deutlich unterscheiden: Im ersten Fall setzt unser Handwerker das neue Dachfenster zwischen die vorhandenen Dachsparren. Diese Option fällt günstiger aus da keine neuen Elemente anfertigen und einsetzen werden müssen.

Bei der zweiten Möglichkeit fallen mehr Arbeiten an. Besonders grosse Dachfenster überspannen mehrere Sparren, die man zunächst heraustrennt. Für das restliche Dach fertigt unser Schreiner eine Ersatzkonstruktion an, die für den nötigen Halt sorgt. Durch den höheren Aufwand entstehen höhere Kosten. Doch dieser Aufwand lohnt sich und lässt Ihre Räume wohnlicher erscheinen.

Den Dachboden ausbauen: Welcher Fenstertyp darf es sein?

Viele Hausherren bauen nach einiger Zeit den Dachboden aus und erhalten damit zusätzlichen Wohnraum. Die ursprünglich im Dach verbauten Fenster bieten für die neue Nutzung oft nur wenig Licht. In einigen Fällen ist lediglich ein winziger Fensterausstieg vorhanden, der nur sehr wenig Licht einfallen lässt. Für Wohnzwecke reicht dieser magere Lichteinfall nicht aus. Brauchli AG Luzern baut für Sie gerne neue, grössere Fenster ein, die den Raum mit Licht durchfluten und für ein angenehmes Wohnen sorgen.

Für die meisten Menschen sind vor dem Umbau Dachfenster und Dachluke identische Begriffe. Wenn bei der Planung aber erst eine Vorstellung von den Möglichkeiten entsteht, die eine grosszügige Verglasung bietet, interessieren auch bald die diversen Varianten von Fenstern und ihrer Lichtgestaltung. Fenster bieten nicht nur einen Mehrwert durch Licht, sondern auch durch Ästhetik.

Für die folgenden Umbaumassnahmen ist Brauchli AG Luzern als Zimmerei und Schreinerei jederzeit der richtige Ansprechpartner. Denn eine erweiterte Fensterfläche erfordert zunächst bauliche Veränderungen am Dachumfeld, die überwiegend aus Holzarbeiten bestehen. Verschiedene Fenstertypen stehen zur Wahl, deren Vor- und Nachteile wir im Folgenden gerne auflisten.
 

Das Schwingfenster

Wird der Dachboden ausgebaut, sollte der Typ des neuen Fensters gleich mit eingeplant werden. Das Verhalten beim Öffnen und der Platzbedarf sind bei den verschiedenen Varianten durchaus unterschiedlich. Das Schwingfenster besitzt eine Verankerung in der Mittelachse, die Fensterhälften kippen beim Öffnen daher nach aussen. Der Öffnungsmechanismus besteht aus einem Griff an der oberen Kante. Das Hoch-Schwing-Fenster ist nicht in der Mitte, sondern in seinem oberen Drittel verankert.

Ein Vorteil dieser Fensterart ist, dass sie dem Bewohner mehr Raum bietet. Vor bzw. unter dem Fenster bleibt Platz für Mobiliar, das beim Öffnen und Schliessen kein Hindernis darstellt. Auch für das Kinderzimmer ist das Schwingfenster sehr gut geeignet, denn Kinder können den Griff für lange Zeit kaum erreichen, so besteht keine Gefahr.

Eine Sonderform des Schwingfensters ist das Klapp-Schwingfenster oder Top-Schwingfenster, bei dem sich die Verankerung direkt an seinem oberen Rahmen befindet. Andere Unterarten sind Fenster mit besonderen Funktionen, wie Schiebe-, Dreh- oder Hebelflügelfenster.

Das Klapp-Schwing-Fenster

Der Griff befindet sich beim Klapp-Fenster an der unteren Kante, an der Sturzseite sind die Scharniere befestigt. Ein Öffnungswinkel bis zu 45 Grad wird so erreicht, der freie Ausblicke ermöglicht und einen bequemen Zugang zum Vorfeld des Fensters. Bei vollständiger Öffnung ragt die Glasfläche komplett auf das Dach hinaus.

Das Lichtband

Wenn die Fensterfläche bis zum Fussboden reicht, spricht man von einem Lichtband. Unterhalb des üblichen Dachfensters befindet sich dann ein zusätzliches Element für eine vermehrte Lichtausbeute. Allerdings ist dieser Fenstertyp nicht durchgängig wie der folgende Dachbalkon.

Der Dachbalkon

Diese Fensterlösung für das Dach enthält zwei Komponenten. Der obere Teil besteht aus dem bereits genannten Klappfenster, direkt darunter befindet sich ein nach aussen aufklappbarer Bereich mit einem seitlichen Geländer. Damit ergibt sich ein kleiner Balkon im Dachgeschoss.

Eine integrierte Lüftungsklappe sorgt für ausreichende Belüftung auch bei geschlossenen Fenstern. Sind diese jedoch geschlossen, entsteht ein vertikal im Raum verlaufendes Lichtband wie bei der oben genannten Fensterart. Der Dachbalkon ermöglicht einen optimalen Lichteinfall mit viel Ausblick. Möbel finden hier jedoch keinen Platz, dann wäre seine erweiterte Funktion nicht mehr nutzbar.

Panoramafenster für den Dachausbau

Das grosse Format dieses Fenstertyps bringt besonders viel Licht in den neuen Wohnraum, und für den Hausherrn entsteht beim Ausblick ein Gefühl von Weite. Abhängig von ihrer Breite und der Länge lassen sich Panoramafenster als ein klassisches Schwingfenster oder auch als Schiebefenster in die Dachkonstruktion integrieren. Möglich sind auch Lösungen, bei denen man zwei oder sogar vier Fenstereinheiten über- oder nebeneinander einbaut.

Das Dreiecksfenster

Das Dreiecksfenster ist die am meisten integrierte Fensterart in den Dachgiebel. Viel Licht gelangt mit dem Dreiecksfenster in den Wohnraum, und die Fassade erhält eine erhebliche Aufwertung. In der Grundform besteht das Fenster aus nur einer Glasscheibe, häufig jedoch aus mehreren drei- oder auch rechteckigen Elementen, die gemeinsam ein grosszügiges Dreieck bilden. Auch die Öffnungsmechanismen sind kombinierbar, etwa als eine Kipp- mit zusätzlicher Drehöffnung.

Die Überfirstverglasung

Besonders bei Schrägdächern findet man die Überfirstverglasung. Zwei Fensterfronten treffen mit ihren oberen Enden auf dem Dachfirst aufeinander. Der Bewohner geniesst einen freien Ausblick, und viel Licht erreicht den Raum. Die Verglasung darf jedoch nicht übermässig viel Strahlung durchlassen, sonst kommt es im Dachgeschoss zu einer übermässigen Hitzeentwicklung. Der g-Wert gibt die Durchlässigkeit von Glas an, und er sollte sich im niedrigen Bereich befinden. Besonders bei diesem Typ ist an einen Hitzeschutz für Dachfenster zu denken.

Das Ausstiegsfenster

Als kleines Dachfenster ist diese Dachluke ursprünglich bei dem meisten Häusern verbaut. Es ist so klein gehalten, weil es nur im Not- oder Reparaturfall benutzt wird. Durch den Ausstieg gelangen Handwerker auf das Dach, oder der Schornsteinfeger kommt seinen Verpflichtungen nach. Die Luken lassen sich sehr weit aufstellen und verfügen in aller Regel über eine Drehöffnung oder einen Klapp-Schwing-Mechanismus. Es gibt Ausstiegsfenster in Ausführungen für gedämmte, bewohnte Dachräume und auch für ungeheizte und kaum genutzte Dachräume.

Das Kaltraumfenster

Eine Alternative zur Dachluke ist das sogenannte Kaltraumfenster. Besonders bei unbeheizten Nutzflächen wird dieser Fenstertyp oft verbaut. Das Glas lässt nur wenig Wärme oder Schall einfallen, dennoch gelangt ausreichend Luft und Licht ins Innere. Allerdings wird im Dachgeschoss eine zusätzliche umliegende Dämmung notwendig, denn ohne diese Massnahme kommt es leicht zu Schimmelbildung.

Dachfenster für das Passivhaus

Höchste Anforderungen stellen die Hersteller bei einem Passivhaus an die Fenster bezüglich der Wärmedämmung. Mindestens sollte sich der Bauherr bei einem ökologischen Ausbau für eine Dreifachverglasung entscheiden, der Handel bietet sogar Fünffachverglasungen an. Gerne beraten wir Sie bezüglich der Grösse, Erscheinungsbild, Wärmedämmung, Schalldämmung und entstehenden Kosten für Ihre neuen Fenster.

Rauchabzugsfenster

Besteht ein Gebäude aus fünf oder mehr Geschossen, sind entsprechende Anlagen für den Rauch- und Wärmeabzug eine sinnvolle Installation. Derartige Fenster lassen eine Sogwirkung entstehen ähnlich dem Rauchabzug beim Kamin. Sie öffnen automatisch bei entsprechender Rauch- oder Hitzeentwicklung.

 

Wir von Brauchli AG Luzern hoffen Ihnen einen guten Überblick über gängige Fenstermodelle gegeben zu haben. Sollten Sie Fragen zu einem Bauprojekt haben, bei dem unsere Zimmerei /Schreinerei aus Luzern Ihnen behilflich sein kann, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren. Gerne setzen wir Ihr Projekt in die Tat um.

Ihr Team der Brauchli AG Luzern